Brandschutzvorkehrungen für Dieselgeneratoren

Dieselgeneratoren, die häufig als Notstromversorgung eingesetzt werden, bergen aufgrund des Verbrauchs von Kraftstoff, der hohen Temperaturen und der elektrischen Ausrüstung Brandgefahren. Im Folgenden sind wichtige Brandschutzmaßnahmen aufgeführt:


I. Installations- und Umgebungsanforderungen

  1. Lage und Abstand
    • Installieren Sie das Gerät in einem gut belüfteten, separaten Raum fernab von brennbaren Materialien, dessen Wände aus feuerbeständigen Materialien (z. B. Beton) bestehen.
    • Um eine ordnungsgemäße Belüftung und den Zugang für Wartungsarbeiten zu gewährleisten, muss ein Mindestabstand von ≥1 Meter zwischen dem Generator und Wänden oder anderen Geräten eingehalten werden.
    • Bei Außeninstallationen muss die Anlage wetterfest (regen- und feuchtigkeitsbeständig) sein und darf nicht direktem Sonnenlicht ausgesetzt werden, insbesondere nicht dem Kraftstofftank.
  2. Brandschutzmaßnahmen
    • Statten Sie den Raum mit ABC-Pulverlöschern oder CO₂-Löschern aus (wasserbasierte Feuerlöscher sind verboten).
    • Große Stromaggregate sollten über ein automatisches Feuerlöschsystem (z. B. FM-200) verfügen.
    • Installieren Sie Ölauffanggräben, um Kraftstoffansammlungen zu verhindern.

II. Sicherheit des Kraftstoffsystems

  1. Brennstofflagerung und -versorgung
    • Verwenden Sie feuerbeständige Kraftstofftanks (vorzugsweise aus Metall), die mindestens 2 Meter vom Generator entfernt aufgestellt oder durch eine feuerfeste Barriere getrennt sind.
    • Kraftstoffleitungen und -anschlüsse regelmäßig auf Undichtigkeiten prüfen; ein Notabsperrventil in die Kraftstoffzuleitung einbauen.
    • Tanken Sie nur, wenn der Generator ausgeschaltet ist, und vermeiden Sie offene Flammen oder Funken (verwenden Sie antistatische Werkzeuge).
  2. Abgas- und Hochtemperaturkomponenten
    • Isolieren Sie Abgasrohre und halten Sie diese von brennbaren Materialien fern; stellen Sie sicher, dass der Abgasauslass nicht auf brennbare Bereiche gerichtet ist.
    • Halten Sie den Bereich um Turbolader und andere heiße Bauteile frei von Ablagerungen.

III. Elektrische Sicherheit

  1. Verkabelung und Ausrüstung
    • Verwenden Sie flammhemmende Kabel und vermeiden Sie Überlastung oder Kurzschlüsse; überprüfen Sie regelmäßig auf Beschädigungen der Isolierung.
    • Um Lichtbögen zu vermeiden, müssen elektrische Schaltschränke und Leistungsschalter staub- und feuchtigkeitsdicht sein.
  2. Statische Elektrizität und Erdung
    • Alle Metallteile (Generatorrahmen, Kraftstofftank usw.) müssen ordnungsgemäß mit einem Widerstand von ≤10Ω geerdet sein.
    • Die Bediener sollten auf das Tragen synthetischer Kleidung verzichten, um statische Funkenbildung zu vermeiden.

IV. Betrieb und Instandhaltung

  1. Betriebsabläufe
    • Vor dem Starten auf Kraftstofflecks und beschädigte Kabel prüfen.
    • Rauchen und offenes Feuer sind in der Nähe des Generators verboten; brennbare Materialien (z. B. Farbe, Lösungsmittel) dürfen nicht im Raum gelagert werden.
    • Die Temperatur sollte während des längeren Betriebs überwacht werden, um eine Überhitzung zu vermeiden.
  2. Regelmäßige Wartung
    • Ölreste und Staub (insbesondere von Auspuffrohren und Schalldämpfern) entfernen.
    • Feuerlöscher monatlich prüfen und Feuerlöschanlagen jährlich überprüfen.
    • Verschleißte Dichtungen (z. B. Kraftstoffeinspritzdüsen, Rohrverbindungen) ersetzen.

V. Notfallmaßnahmen

  1. Brandschutz
    • Den Generator sofort abschalten und die Kraftstoffzufuhr unterbrechen; bei kleineren Bränden einen Feuerlöscher verwenden.
    • Bei Bränden elektrischer Anlagen zuerst die Stromzufuhr unterbrechen – niemals Wasser verwenden. Bei Bränden von Brennstoffen Schaum- oder Pulverlöscher einsetzen.
    • Sollte sich das Feuer ausbreiten, evakuieren Sie das Gelände und rufen Sie den Notruf.
  2. Kraftstofflecks
    • Schließen Sie das Kraftstoffventil, fangen Sie verschüttete Flüssigkeiten mit absorbierenden Materialien (z. B. Sand) auf und sorgen Sie für Belüftung, um die Dämpfe zu zerstreuen.

VI. Zusätzliche Vorsichtsmaßnahmen

  • Batteriesicherheit: Batterieräume müssen belüftet werden, um eine Wasserstoffansammlung zu verhindern.
  • Abfallentsorgung: Gebrauchte Öle und Filter gehören als Sondermüll – niemals unsachgemäß entsorgen.
  • Schulung: Die Bediener müssen eine Brandschutzschulung absolvieren und die Notfallprotokolle kennen.

Durch die Einhaltung der korrekten Installations-, Betriebs- und Wartungsrichtlinien lassen sich Brandrisiken deutlich reduzieren. Sicherheitshinweise und Betriebsanweisungen sollten im Generatorraum gut sichtbar angebracht werden.

Dieselgeneratorsätze


Veröffentlichungsdatum: 11. August 2025

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