Dieselgeneratoren weisen im täglichen Betrieb unweigerlich kleinere Störungen auf. Wie lassen sich diese Störungen schnell und präzise erkennen und beheben, um Ausfallzeiten zu minimieren und die Wartung des Dieselgenerators zu optimieren?
1. Zuerst muss die Geräuschquelle lokalisiert werden, z. B. aus dem Ventilgehäuse, dem Gehäuseinneren, der Frontabdeckung, dem Übergang zwischen Generator und Dieselmotor oder aus dem Zylinder. Nach der Lokalisierung ist die Ursache anhand der Funktionsweise des Dieselmotors zu bestimmen.
2. Bei ungewöhnlichen Geräuschen im Motorgehäuse muss der Generator umgehend abgeschaltet werden. Nach dem Abkühlen die Seitenabdeckung des Dieselmotors öffnen und die Pleuelstange in der Mitte von Hand bewegen. Befindet sich das Geräusch im oberen Bereich der Pleuelstange, ist wahrscheinlich die Kupferbuchse von Kolben und Pleuelstange defekt. Tritt das Geräusch hingegen im unteren Bereich der Pleuelstange auf, ist das Spiel zwischen Pleuellagerbuchse und Zapfen zu groß oder die Kurbelwelle selbst defekt.
3. Wenn im oberen Teil des Gehäuses oder im Inneren der Ventilkammer ungewöhnliche Geräusche zu hören sind, kann dies darauf hindeuten, dass das Ventilspiel nicht richtig eingestellt ist, die Ventilfeder gebrochen ist, der Kipphebelsitz locker ist oder die Ventilstößelstange nicht mittig auf dem Stößel sitzt usw.
4. Wenn das Geräusch an der Frontabdeckung des Dieselmotors zu hören ist, kann man im Allgemeinen davon ausgehen, dass verschiedene Zahnräder zu groß sind, die Zahnrad-Anziehmutter locker ist oder einige Zahnräder abgebrochene Zähne haben.
5. Wenn es sich um die Verbindungsstelle zwischen Dieselmotor und Generator handelt, kann davon ausgegangen werden, dass der innere Verbindungsgummiring zwischen Dieselmotor und Generator defekt ist.
6. Wenn Sie nach dem Abstellen des Dieselmotors ein Drehgeräusch im Inneren des Generators hören, kann dies darauf hindeuten, dass die internen Lager oder einzelne Bolzen des Generators locker sind.
Veröffentlichungsdatum: 09.12.2021









